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Seit Anfang Dezember dieses Jahres ist Amelie Zoch neue Leiterin Professional Services & Kundenbetreuung bei trinovis. Wir haben uns für ein Interview mit ihr getroffen und u. a. darüber unterhalten, auf welche neuen Herausforderungen sich Amelie freut, was ein „typisches“ Analyseprojekt ausmacht und ob sie eher zum Team Hund oder zum Team Katze gehört.

Amelie, du arbeitest ja schon etwas länger bei trinovis. Was hast du vorher bei trinovis gemacht?

Ich bin jetzt schon seit mehreren Jahren Teil des Professional-Services-Teams und der Kundenbetreuung. Wir sind sozusagen die Schnittstelle zwischen der Entwicklung und den Anwenderinnen und Anwendern. Ich bin die erste Ansprechpartnerin für unsere Bestandskunden bei Fragen und Problemen und leite Anforderungen unserer Kunden an die Entwicklung weiter. Auch mit der internen Datenaufbereitung arbeite ich eng zusammen.

Weitere Aufgaben neben der Bestandskundenbetreuung sind die Durchführung von Schulungen mit unseren Anwenderinnen und Anwendern, die Qualitätssicherung und die Dokumentation. Der Bereich Professional Services umfasst die Erstellung von Einmalanalysen und Gutachten. Hier sind es oft kundenspezifische Projekte, bei denen wir auf Basis unserer Daten und Analysetools Auswertungen erstellen.

Was sind hauptsächlich deine Aufgaben als Leiterin Professional Services & Kundenbetreuung?

Mit der neuen Position als Leitung des Teams kommen vor allem die Koordination der einzelnen Projekte und die Ressourcen- und Personalplanung hinzu. Es liegt also nicht nur in meiner Verantwortung, dass die Projekte zum festgelegten Zeitpunkt zur Zufriedenheit unserer Kunden fertiggestellt werden, sondern auch die damit einhergehende Aufgabenverteilung der einzelnen Arbeitspakete auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Teams zu verteilen. Neben Projekten sind natürlich auch weitere Dinge zu koordinieren, wie die Durchführung von Schulungen oder die Besetzung des Kundensupports. Ein weiterer Punkt, der mit der neuen Leitungsposition einhergeht, ist die strategische Planung und Weiterentwicklung des Bereiches Healthcare Analytics.

Wie sieht der Ablauf einer Auswertung bzw. eines Projektes aus?

Es gibt eigentlich keinen typischen Ablauf für ein Projekt, da diese in der Regel auf die spezifischen Fragestellungen eines jeden Kunden abgestimmt werden und sich daraus bestimmte Sonderanalysen ergeben.

Im Bereich der Markt-, Wettbewerbs- und Einweiseranalysen haben wir aber natürlich Herangehensweisen und Analyseinstrumente, die wir immer wieder einsetzen. So ein Projektablauf sieht dann so aus, dass wir im ersten Schritt auf Basis der kundenspezifischen Abrechnungsdaten eines bestimmten Zeitraums in Kombination mit medizinischen und statistischen Daten eine Marktabgrenzung erstellen. Hierbei wird gemeinsam mit dem Kunden in einem Workshop das relevante Einzugsgebiet des Kundenstandortes, also das sogenannte Marktgebiet, abgesteckt.

Weiterhin stimmen wir uns vor jedem Projekt im Bereich der Marktanalytik zu den zu untersuchenden Fachabteilungen und den dazugehörigen Leistungen eng mit dem Kunden ab. Anschließend macht sich das Team an die Erstellung der Analysen. Am Ende eines jeden Projektes wird gemeinsam mit der Bereitstellung von den Analyseergebnissen in Form von MS Power BI-Berichten, Excel-Sheets oder PDF-Berichten zusätzlich eine Abschlusspräsentation vor Ort bei unseren Kunden oder im Rahmen eines Webinars durchgeführt.

Welche Daten dienen als Grundlage für eine Analyse und wer sind die Empfänger?

Als Grundlage der Analysen dienen verschiedene Datenquellen. Da sind zunächst mal die anonymisierten Daten des Kunden wie § 21-Daten und Einweiserdaten. Dann Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Diagnose- und Prozedurenstatistiken vom statistischen Bundesamt und Daten zur Bevölkerungsverteilung und -prognose von den statistischen Bundes- und Landesämtern. Die Struktur- und Leistungsdaten der Wettbewerbsstandorte basieren auf den Qualitätsberichten. Darüber hinaus verwenden wir geografische Daten, um Fahrzeiten hinsichtlich der Erreichbarkeit von Leistungserbringern simulieren zu können.

Zu den Adressaten der Markt-, Wettbewerbs- und Einweiseranalysen zählen in erster Linie Personen aus den Bereichen Geschäftsführung, Unternehmensentwicklung, Medizincontrolling sowie Chefärzte.

Neben den oben genannten Analysen decken wir aber auch andere Bereiche wie beispielsweise die Krankenhausplanung oder Versorgungsspezifische Analysen ab. Hierbei unterscheiden sich dann entsprechend auch die Datengrundlagen und natürlich auch die Adressaten.

Was gefällt dir besonders an deiner neuen Position?

Generell freue ich mich auf die neuen Herausforderungen und die Verantwortung, die die Position mit sich bringt. Schön ist auch, dass ich nach wie vor intensiven Kundenkontakt habe. Ich freue mich auch darauf, bei der zukünftigen Entwicklung des Bereiches mitzuwirken und bei Bedarf auch mal neue Impulse zu setzen. Und das alles nach wie vor in einem tollen Team.

Was machst du in deiner Freizeit? Wie kannst du am besten von der Arbeit abschalten?

Ich verbringe gerne Zeit mit Freunden und der Familie. Um mal abzuschalten, gehe ich gerne mit meinem Hund Costi lange spazieren und tanke so auch frische Luft. Ansonsten schaue ich gerne Serien, höre Musik oder nehme an Kursen in einem Tanzstudio teil.

Amelie, vielen Dank für das Interview.

Wenn Sie Kontakt mit Frau Zoch aufnehmen möchten, benutzen Sie gerne unser Kontaktformular oder besuchen Sie das Profil von Frau Zoch auf XING oder LinkedIn.

Mehr über unsere Leistungen in den Bereichen Gutachten und Analysen finden Sie auf unserer Website.